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Plattfuss (Pes planus)

Was ist ein Plattfuss (Pes planus)?

Der Plattfuß ist eine Fußfehlstellung, bei der das natürliche Längsgewölbe des Fußes abgeflacht oder gar nicht vorhanden ist, sodass die gesamte Fußsohle beim Stehen vollständig auf dem Boden aufliegt. Er kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein, oft ohne anfängliche Beschwerden.

Wie ist der Fuß aufgebaut?

Der Fuß besteht aus 26 Knochen, die stabil und flexibel miteinander verbunden sind. Das Längsgewölbe dämpft Stöße beim Gehen. Sehnen, Muskeln und Bänder unterstützen das Gewölbe und die Plantarfaszie stabilisiert die Fußsohle.

  • Der Fuß hat 26 Knochen.
  • Das Längsgewölbe dämpft Stöße.
  • Sehnen und Bänder sorgen für Stabilität.

Insgesamt ermöglicht der Fußaufbau eine effiziente, gelenkschonende Bewegung.

Wie wird ein Plattfuß diagnostiziert?

Ein Plattfuß wird durch eine klinische Untersuchung diagnostiziert. Diese umfasst die Betrachtung des Fußes im Stehen und Gehen. Auch spezielle Röntgenbilder können zur Beurteilung der Fußstatik nötig sein, um das Ausmaß der Fehlstellung besser zu verstehen.

Wie entsteht ein Plattfuss (Pes planus)?

Ein Plattfuß entsteht, wenn das Fußgewölbe absinkt oder nicht richtig entwickelt ist.

  • Leichter Plattfuß bei Kindern, oft wachstumsbedingt.
  • Übergewicht, das auf die Füße drückt.
  • Schwäche der Fußmuskulatur.
  • Verletzungen oder Bänderschwäche.
  • Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes.

Welche Beschwerden macht ein Plattfuss (Pes planus)?

Ein Plattfuß kann vielfältige Beschwerden hervorrufen, die mit der Zeit an Intensität zunehmen.

  • Schmerzen in der Fußsohle und Ferse.
  • Schnelle Ermüdung beim Stehen oder Gehen.
  • Fehlbelastungen in Knie, Hüfte und Rücken.
  • Deutliche Fehlstellung der Füße, oft mit nach außen gedrehter Ferse.
  • Einschränkung der Beweglichkeit.

Wie ist die Prognose bei einem Plattfuss (Pes planus)?

Die Prognose hängt stark vom Zeitpunkt der Erkennung und der gewählten Behandlung ab.

  • Frühzeitige Erkennung verbessert die Prognose.
  • Konservative Behandlung mit Einlagen und Physiotherapie.
  • Schwere Fehlstellungen erfordern eventuell eine Operation.
  • Negative Prognose bei Übergewicht und unterlassener Therapie.

Mit einer individuell angepassten Therapie können viele Patient*innen beschwerdefrei werden.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung eines Plattfußes hängt von der Schwere der Fehlstellung ab. Einlagen helfen oft, das Gewölbe zu stützen; Physiotherapie stärkt die Muskulatur. In schweren Fällen kann eine Operation nötig sein. Anschließend erfolgt eine Rehabilitation, die die Fußfunktion wiederherstellt.

Welche Komplikationen bei der Behandlung gibt es?

Behandlungen des Plattfußes können mit verschiedenen Komplikationen einhergehen.

  • Druckstellen durch Einlagen.
  • Risiken bei Operationen wie Infektionen oder Narbenbildung.
  • Möglichkeit von Nervenreizungen.
  • Unzureichende Nachbehandlung kann Therapieerfolg gefährden.

Wo kann ich einen Plattfuss (Pes planus) behandeln lassen?

Bei der Suche nach einer geeigneten Klinik für Plattfußbehandlungen sollten Spezialisierung und Erfahrung berücksichtigt werden.

Das Portal Klinik Auskunft hilft Ihnen, die richtige Klinik zu finden, die verschiedene Behandlungsansätze für Fußfehlstellungen bietet.

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